Dezemberbilanz

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  • Dezemberbilanz
    31.12.2008 05:51

    Der Dezember geht winterlich zu Ende. Dabei war es zu Beginn des Monats gar nicht so kalt. Bis Heiligabend bestimmte graues, feuchtes, aber auch recht mildes Tiefdruckwetter die Adventszeit, so dass die ersten beiden Dezemberdekaden in den meisten Teilen Deutschlands zu warm (bis zu +2.5 K) ausgefallen sind. Nur im äußersten Westen lagen die Temperaturen im Bereich des langjährigen Mittels. Ab dem 25.12. kam es dann zu einer grundsätzlichen Wetterumstellung, denn hoher Luftdruck sorgt seit dem für ruhige, aber auch winterlich kalte Bedingungen. Unterm Strich ist es westlich vom Rhein und Richtung Emsland zu kalt (bis zu -0.9K), östlich davon gibt es einen Wärmeüberschuss, Spitzenreiter ist das Gebiet nordöstlich der Elbe und das östliche Bayern mit +1,4K.

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    Bei den Niederschlagsmengen zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Einige Stationen sind deutlich zu nass, wie z.B. der Fichtelberg (124%), die Zugspitze (119%) oder auch im Flachland Rostock (115%), andere sind deutlich zu trocken, in Hannover fielen nur 22% des Normalwertes, in Bremen gar nur 14%. Die Sonnenscheindauer war im Nordosten des Landes deutlich zu gering, an der Ostsee wurden bis gestern nur 25 Stunden registriert (60%), im Berliner Raum 30 Stunden (70%). Dagegen gab es in der Westhälfte mehr Sonne als im langjährigen Mittel: Aachen kommt auf 70 Stunden (140%), Emden ebenfalls auf 60 Stunden (150%).

    Von: Karsten Kürbis