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Schütte in Spanien09.04.2008 06:48
Der sonst übliche Winterregen über der Iberischen Halbinsel fiel dieses Jahr weitgehend aus. Besonders der Nordosten Spaniens ist von der langanhaltenden Trockenheit betroffen. Dort werden bereits jetzt die Wasservorräteknapp. Auch anderswo sanken die Grundwasserstände empfindlich. Dabei ist das Winterhalbjahr prädestiniert für starke Niederschläge, die in der Regel ausreichen, um den heißen Sommer zu überbrücken. Doch nun ist Regen in Aussicht, wenngleich einige Regionen vom kühlen Nass wieder nicht sehr verwöhnt werden.
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Die Wetterlage (Abb. 1) zeigt einen Tiefdruckkomplex, der von der Iberischen Halbinsel über Frankreich bis nach Deutschland reicht. Diese Tiefs haben bereits gestern und vorgestern über Madeira örtlich über 100 Liter pro Quadratmeter von dem kostbaren Nass abgeladen. Die Niederschlagsberechnungen (Abb. 2 und 3) zeigen, dass am heutigen Mittwoch besonders die Westhälfte Spaniens sowie Portugal von den Regenfällen erfasst werden. Dabei werden gebietsweise über 50 Liter pro Quadratmeter erwartet, bei Gewittern können es lokal auch noch deutlich mehr werden mit Gefahr kleinräumiger Überschwemmungen. Am morgigen Donnerstag liegt der Schwerpunkt der Niederschläge über dem Berg- und Hügelland Mittelspaniens sowie vom Kantabrischen Gebirge bis zu den Pyrenäen. Insgesamt ist die Ostküste Spaniens bis hinauf nach Katalonien benachteiligt, was die Sorgenfalten der Bewohner und Landwirte hinsichtlich der Wasserknappheit nicht mindern wird.
Von: Friedrich Föst
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