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Hitze im Süden der USA14.06.2009 06:46
Laut meteorologischer Definition ist eine Hitzewelle eine Zeitspanne von direkt aufeinander folgenden heißen Tagen, also Temperaturen von ≥ 30°C.
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Derzeitiger Zustand
Bereits am Samstag den 13.06.2009 wurden in Texas gebietsweise über 40°C gemessen (siehe Bild 1). Im gesamten Süden lagen die Höchsttemperaturen um 30°C. Mit 15 bis 20°C war es entlang der Pazifikküste vergleichsweise kühl. Im Bundesstaat Texas ist man besonders besorgt, denn dort ist ein Ende der diesjährigen Dürre nicht abzusehen.
Entwicklung
In den Modellen ist ein Keil hohen Luftdrucks zu sehen (siehe Bild 2 und Bild 3), der sich von Mittelamerika bis zu den nördlichen Bundesstaaten erstreckt. Dieser Keil wird sich in der nächsten Woche kaum verlagern, liegt also fast stationär über dem Süden der USA. Die Temperaturen bleiben demnach bei über 30°, in Texas sind örtlich Werte von über 45°C nicht ausgeschlossen (Bild 4 und Bild 5 zeigen Flächenmittel der Temperatur). Die einfließende Luft wird zum Teil sehr feucht sein und ist somit von hohen Taupunkten geprägt, außerdem ist in der Region mit hoher Sonneneinstrahlung zu rechnen. Diese Faktoren begünstigen, neben energiereichen Luftmassen die Entwicklung von kräftigen mesoskaligen Wettersystemen. Das nationale Zentrum für Klimavorhersagen rechnet in Arizona mit einem verfrühten Beginn der Monsunphase. Der Monsun in diesen Breiten bildet sich meist am Ende des Monats Mai über Mexiko. Daher sind besonders in Arizona neben teils unwetterartigen Gewittern, Springfluten und Tornados möglich. Das anschließende Video zeigt ein Wetterbeispiel vom letzten Jahr.Gefahren
Die Dürre in Texas macht besonders den Landwirten zu schaffen. Den Menschen drohen neben wirtschaftlichen- auch medizinische Probleme, es muss besonders viel Wasser getrunken werden um nicht zu dehydrieren. Der Kreislauf ist vor allem bei älteren Menschen gefährdet..
Von: Ronny Büttner
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