Unwetter: Kein Ende in Sicht

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  • Unwetter: Kein Ende in Sicht
    01.06.2008 03:57

    Am gestrigen Samstag gingen erneut heftige Unwetter nieder. Besonders betroffen waren diesmal Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im sächsischen Annaberg-Buchholz fiel taubeneigroßer Hagel, der Gewächshäuser, Fenster und Dächer sowie Autos stark in Mitleidenschaft zog. Ähnliche Meldungen gab es auch aus Thüringen. Sowohl im Radarbild (Abb. 1) als auch im Satellitenbild (Abb. 2) von 15 Uhr MESZ sind die beiden starken Gewitterzellen gut zu erkennen. Auch in Teilen West- und Südwestdeutschlands sind z.T. kräftige Gewitter entstanden.

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    Am Abend (19 Uhr MESZ) gab es dann zwei große Gewitterherde in Deutschland: Einer zog sich von Tauberfranken bis zum Hunsrück, der andere wütete vom Erzgebirgsvorland bis zum Harz (Abb. 3 und 4). Die höchsten Niederschlagsmengen (Abb. 5) wurden aus Thüringen und Sachsen gemeldet. Dabei fielen örtlich bis zu 40 l/m², an einer Privatstation in Thüringen waren es sogar über 100 l/m². Das bedeutete wieder Großeinsatz für die Feuerwehren, die überflutete Straßen sperren und Keller leer pumpen musste.

    Auch am heutigen Sonntag werden in Mitteldeutschland erneut heftige Gewitter vorhergesagt, am morgigen Montag verlagert sich der Schwerpunkt der Gewitter wieder in die Südwesthälfte Deutschlands.

     

    Von: Friedrich Föst