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Kälteeinbruch in Amerika17.01.2008 05:40
Im Nordosten Kanadas und in den nordöstlichen Bundesstaaten der USA bahnt sich eine winterlich kalte Witterungsphase an. Die Temperaturen in 850 hPa (entspricht etwa 1500 m) sinken bis zum Mittwoch nächster Woche teilweise bis auf –35°C. Dazu befindet sich nördlich der Großen Seen ein kräftiger Tiefdruckwirbel, der die kalte Luft entgegen dem Uhrzeigersinn weiter nach Süden führt.
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Dadurch stellt sich eine Westwindströmung über den Großen Seen auf und über dem, gegenüber der kalten Luft, relativ warmen Wasser werden sich wieder Schneeschauerstraßen bilden, die für enorme Neuschneemengen sorgen können. Dieser sogenannte "lake effect" ist für diese Regionen nichts außergewöhnliches.
Aber auch in Deutschland wird diese Wettererscheinung beobachtet, nämlich wenn kalte Luft aus Nordosteuropa über das warme Ostseewasser strömt und sich dort mit Feuchtigkeit anreichernd kann. In Abbildung 2 erkennt man diese Ostseeschauer über Mecklenburg-Vorpommern, Nordbrandenburg bis hinein nach Berlin, aufgenommen am 27. Februar 2005.
Von: Karsten Kürbis
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