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Dürre im Osten29.05.2008 05:37
Die derzeitige Wetterlage sorgt für ein starkes West-Ost-Gefälle hinsichtlich der Niederschlagsverteilung. Während Tief HILAL in der Westhälfte Deutschlands gebietsweise für Schauer und Gewitter sorgt, hält Hoch OTTO die für die Landwirtschaft im Osten so dringend benötigten Regenwolken fern (Abb. 1).
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Die Niederschlagsverteilung bis gestern Abend 20 Uhr MESZ (Abb. 2) zeigt, dass im Westen örtliche Gewitter für Niederschläge sorgten, die nachts (Abb. 3) besonders in Nordhessen örtlich mehr als 20 l/m² brachten. Doch auch vom Niederrhein bis zum Münsterland fiel gebietsweise einiges an Regen. Die Osthälfte Deutschlands ging ganz leer aus.
Auch wenn es noch einige Regionen im Westen Deutschlands gibt, die ebenfalls lange keinen Niederschlag erhalten haben, stehen hier die Chancen auf Regen besser als im Osten. Abbildung 4 zeigt die vorhergesagten Niederschlagsmengen bis zum Sonntag, den 1. Juni 2008. Das Bild ist eindeutig: Während im Westen weitere Niederschläge durch Schauer und Gewitter sehr warscheinlich sind, geht die große Trockenheit im Osten weiter. Daran kann auch ein einzelnes Hitzegewitter hier und da nichts dran ändern.
Von: Friedrich Föst
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