Omega-Hoch

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  • Omega-Hoch
    04.05.2008 03:26

    Ähnlich dem griechischen Buchstaben Omega zeigt sich derzeit das Strömungsmuster über Mitteleuropa. Dabei ist in Abb. 1 zu erkennen, wie die Auswölbung des Hochs im Geopotenzial in ca. 5,5 km Höhe von Afrika bis nach Skandinavien reicht - und das noch bis mindestens bis zum 10. Mai.  Erst danach zeigt das Hoch abschwächende Tendenz. Flankiert wird das Hoch von zwei Tiefs: Eines über dem östlichen Atlantik und eines über dem Schwarzen Meer. Diese Tiefs nehmen das Hoch in ihre Mitte und bilden somit das Omega aus.

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    Omega-Wetterlagen sind bekannt für ihre Langlebigkeit, womit uns das Hoch noch bis mindestens zum nächsten Wochenende erhalten bleiben sollte. Danach wird die Entwicklung unsicher. Das äußert sich auch an den Temperaturen (Abb. 2) und am Niederschlag (Abb. 3): Bis zum 10./11. Mai herrscht Einigkeit, danach gehen die einzelnen Wettermodelle sachte auseinander, wodurch die Unsicherheit in der Prognose größer wird. Bis zum 10./11. Mai ist es nahezu trocken, lediglich im Osten Deutschlands ist die Schauerneigung zeitweise leicht erhöht. Auch danach wird die Unsicherheit größer, die Niederschlagsbalken der einzelnen Modell-Läufe werden größer. Somit ist die Pfingstprognose noch mit einer Unsicherheit behaftet.

    Aber die Temperaturkurve zeigt es trotz Unsicherheiten an: Ein Kaltlufteinbruch steht uns erstmal nicht bevor, und auch die 500 hPa-Karte zeigt mit der noch leichten Wölbung des Hochs am Pfingstmontag an, dass es nicht allzu unbeständig werden sollte...

    Von: Friedrich Föst