Eisbedeckung der Erde

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  • Eisbedeckung der Erde
    02.04.2008 06:04

    Derzeit ist über die Eisbedeckung der Erde recht viel zu hören und zu lesen. Gerade die Vorgänge rund um die Antarktis zeigen aber, dass dort vor allem natürliche Vorgänge ablaufen. Wenn das Gewicht des Eispanzers auf dem antarktischen Kontinent zu groß wird, kommt es zum sogenannten Schlittschuheffekt: Durch den hohen Druck verflüssigt sich das Eis an der Unterseite und kommt ins Rutschen. Die Folge sind u.a. massive Eisabbrüche ins Meer und vermehrtes Auftreten von Eisbergen.Gleichzeitig nimmt natürlich auch die Eisbedeckung im angrenzenden Meer zu. Solche Vorgänge sind auch von Grönland bekannt.

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    Interessant in diesem Zusammenhang ist die markante Zunahme der Eisbedeckungsfläche auf der Südhalbkugel in den letzten Jahren, die den bisherigen Rückgang des Eises im Nordpolarmeer deutlich überkompensiert. Übrigens ist die derzeitige Eisfläche auf der Nordhalbkugel höher als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Offensichtlich sind die Ursachen dieser Prozesse noch nicht hinreichend genau bekannt.

    Gegenwärtig wird auch über die Veränderung der Küstenlinien diskutiert. Vor allem Sylt steht dabei im Blickpunkt. Man muss aber sagen, dass die Veränderungen von Küsten, das Auseinanderbrechen von Inseln bzw. die Neuentstehung von Land schon immer zum natürlichen Geschehen gehört. Ein gutes Beispiel ist die Halbinsel Darß. Während die schmale Landzunge Fischland nur mit Mühe zusammengehalten werden kann (sie stellt die Verbinung Darß-Festland her), wächst gleichzeitig der Darß bzw. das angrenzende Zingst jedes Jahr deutlich.

     

    Von: Jörg Riemann