Taifun LINFA

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  • Taifun LINFA
    23.06.2009 07:30

    In Südostasien beginnt die Tropensturmsaison. LINFA machte am Wochenende den Anfang.

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    Taifun „Linfa“ sorgte am Sonntag im Südosten Asiens für Schäden durch Sturm und sintflutartige Regenfälle. Besonders betroffen waren die Ostküste Chinas sowie Taiwan. Dort zog der Taifun, der bei Erreichen der Küste zum Tropensturm herabgestuft wurde, mit bis zu 111 km/h vorbei und brachte den Schiffs- und Flugverkehr teilweise zum Erliegen. Mehr als 100 Flüge von und nach Taiwan mussten gestrichen werden. Dazu kam es jedoch nur zu geringen Schäden an Stromleitungen, so dass lediglich 400 Haushalte ohne Strom waren.

    Aber nicht nur der Sturm war kräftig, auch die Regenfälle waren typisch für so ein Unwetter. So wurden in China 6-stündige Niederschlagsmengen von teilweise mehr als 80 Liter pro Quadratmeter registriert, in Taiwan kamen in 24 Stunden bis zu 450 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Zum Vergleich: Die mittlere Jahresniederschlagshöhe in Berlin beträgt 600 Millimeter.  

    Da die Tropensturmsaison im Westpazifik gerade erst begonnen hat, ist in den kommenden Tagen und Wochen mit weiteren Stürmen zu rechnen, über den Philippien steht schon der nächste bereit. In Europa wird dagegen in den nächsten Tagen besonders unwetterartiger Regen im östlichen Alpenraum in  den Fokus rücken, denn über der Balkanregion nistet sich ein fast stationäres Tief ein, das für heftige Regenfälle sorgen wird. Betroffen sein wird vor allem Österreich. Mit einer Entspannung der Lage ist erst ab dem Wochenende zu rechnen.

     

    Von: Andreas Blei, Karsten Kürbis