Ende der Gewitter in Sicht?

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  • Ende der Gewitter in Sicht?
    24.07.2009 06:38

    Die unwetterträchtige Wetterlage macht Pause. Beständiges Hochdruckwetter ist aber auch weiterhin nicht in Aussicht. Ein Blick in die Glaskugel...

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    Wirft man einen Blick auf die Höhenwetterkarte (Abb. 1), so erkennt man einen Klassiker im Sommer: Ein Hochdruckgebiet im südlichen Mittelmeerraum bzw. über Nordafrika und ein ausgeprägtes Islandtief. So muss es laut Klimamittel auch sein. Dabei stellt sich über Mitteleuropa eine westliche Strömung ein. Doch diese westliche Strömung ist Schwankungen unterworfen. Man erkennt in weiterer Folge, dass das Islandtief und das Subtropenhoch ihre Positionen leicht verändern. Das hat bei uns unterschiedliche Windrichtungen zur Folge. Mal kommt der Wind aus westlichen, mal aus südwestlichen Richtungen. Gerade letztere bringen dabei die schwülwarme, gewitteranfällige Luft zu uns zurück.  

    In der Bodendruckkarte (Abb. 2) erkennt man, wie ein Zwischenhoch sich am Sonntag über Deutschland legt, dann aber wieder nach Osten abzieht und einer neuen Front des Islandtiefs Platz macht. Zur Wochenmitte liegt dann wieder ein Hoch über uns. Sie sehen: Ein ständiges Auf und Ab, der wechselhafte Wettercharakter des Sommers geht also weiter. Es ist nicht auszuschließen, dass auch wieder Unwetter kommen, wenngleich vorübergehend Entspannung angesagt ist.

    Auch das Temperaturniveau passt sich dem wechselhaftem Wettercharakter an. Abbildung 3 zeigt die Vorhersage der verschiedenen Wettermodelle. Heute stimmen sie weitgehend überein, dass am Wochenende die Temperaturen leicht unter den jahreszeitlichen Durchschnittswerten liegen (rosa gestrichelte Linie). Im Laufe der nächsten Woche steigen die Temperaturen wieder an, wenngleich insgesamt ein ständiges Auf und Ab zu verzeichnen ist. Die 28-Tages-Prognose deutet erst im Laufe der ersten Augustdekade für ein paar Tage deutschlandweit sehr warme Temperaturen an.  In der zweiten Augusthälfte sollen die Temperaturen wieder sinken - wie es eben ein wechselhafter Sommer verlangt... 

    Von: Friedrich Föst