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USA: Unwetter13.04.2009 04:29
Während bei uns meist sonniges und trockenes Hochdruckwetter herrscht, gibt es in anderen Teilen der Welt heftige Unwetter. Gestern berichteten wir bereits von den Niederschlägen im Mittelmeerraum. In den USA geht es derzeit noch etwas heftiger zu.
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Werfen wir einen Blick auf die dortige Wetterlage. Abbildung (1) zeigt den Wind und die Luftdruckverteilung in etwa 5,5 km Höhe über den USA. Man erkennt ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet, das im Westen kalte Luft nach Süden und im Osten warme und feuchte Luft nach Norden schaufelt.
Die Abbildung (2) zeigt die erwarteten Höchstwerte am Ostermontag. Während an der Nähe der Golfküste schon Werte bis 27°C erreicht werden, gibt es nur wenig weiter nördlich gerade einmal Höchstwerte von etwa 10°C. Dort, wo die kalte Luft auf die feucht-warme Luft trifft, bilden sich heftige Gewitter. Im Satellitenbild (Abbildung (3)) vom Sonntag Nachmittag (Ortszeit) sind sehr gut die Gewittercluster zu erkennen.
In diesen Gewitterclustern bilden sich auch Tornados. Bereits in den letzten Tagen sorgten diese sogar für Todesfälle. Dieser Tornado wurde am Karfreitag in Murfreesboro, Tennessee aufgezeichnet:
Die Gewitter ziehen nun ostwärts. Nach den neusten Berechnungen sollen dabei im nordöstlichen Texas, in Oklahoma, Arkansas sowie im Norden von Louisiana und Mississippi die heftigsten Gewitter zu erwarten sein. Die Abbildung (4) zeigt die erwartenen Niederschlagsmengen der nächsten 2 Tage: Gebietsweise ist mit 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter zu rechnen, örtlich auch mehr.
Von: Marco Radke-Fretz
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