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(1) Satellitenaufnahme des Tropensturms HERMINE vom 07.09.2010, 23 Uhr MESZ
(2) Spektralbild, bisherige und prognostizierte Zugbahn (Datum: 08.09.2010, 05:45 Uhr MESZ. Quelle: NWS / NASA / Google Earth)
(3) Niederschlagsradarbild aus Fort Worth, Texas, zeigt kräftigen Regen. (08.09.2010, 06:36 Uhr MESZ. Quelle: NWS)
(4) 1-stündiger Niederschlag, gemeldet am 08.09.2010 um 7 Uhr MESZ. Immerhin über 40 Liter pro Quadratmeter in Austin, Texas
(5) Zugbahnvorhersage des National Hurricane Center, auch zu finden auf unserer Seite unter 'Reisewetter - Tropische Stürme'
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'Hermine' mit viel Regen08.09.2010 09:37
Der ehemalige Tropische Sturm Hermine hat sich auf seinem Weg vom Golf von Mexiko in Richtung Mexiko und USA weiter zu einer "Tropischen Depression" abgeschwächt. Der Wind lässt nach, aber kräftige Regenfälle sorgen weiter für Überschwemmungen.
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Am Dienstag blieben allerdings größere Schäden für den US-Bundesstaat Texas aus. Dabei atmeten auch die Leute im unwettergeplagten Rio Grande Valley aus, über das nun das dritte tropische System in dieser Hurrikansaison hinweg gezogen ist. Das Dach eines Motels in der küstennahen Stadt Raymondville wurde abgedeckt und gebietsweise fiel der Strom aus, das waren bisher die größten Schäden in den USA. Dennoch war es zeitweise ziemlich ungemütlich, wie dieses Video zeigt:
Amateurvideo von HERMINE aus San Antonio in Texas vom 07.09.2010Auf seinem Weg über Land verlor dabei "Hermine" weiter an Kraft und verlor damit den Status eines Tropischen Sturms, nachdem er am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h im nordöstlichen Mexiko an Land ging, beinahe genau an der gleichen Stelle wie einer seiner Vorgänger, Hurrikan Alex in dieser Saison. Dabei brachte das Tief bisher Niederschlagsmengen zwischen 130 und 300 mm, die aber größtenteils über dem Golf von Mexiko niedergingen. Am Mittwochmorgen schüttete es noch gebietsweise in Texas rund um Fort Worth kräftig.
Probleme vor allem in Mexiko
Dabei hatte Mexiko deutlich mehr zu kämpfen. "Hermine" sorgte für mehrere Stunden Stromausfall in Matamoros und beschädigte etwa 20 Häuser, die aber evakuiert worden waren. 3.500 Menschen befanden sich in entfernten Unterkünften. Es gab dabei glücklicherweise keine Verletzten oder Tote, eine Nachricht, die mit Erleichterung aufgenommen wurde, nachdem Hurrikan Alex in diesem Summer 12 Menschen das Leben kostete.Das Tropentief "Hermine" soll nun nach Prognosen des National Hurricane Centers (NHC) weiter nach Norden bis in die Staaten Oklahoma und Kansas ziehen. Hier gelten derzeit auch noch aktive Warnungen vor Überflutungen entlang der Zugbahn dieses nur langsam abschwächenden Systems.
Von: Frank Abel
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