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Unwettergefahr steigt!12.07.2009 05:18
Viele Menschen wünschen sich warmes und sommerliches Wetter. In vielen Bundesländern haben zudem die Sommerferien begonnen oder stehen kurz bevor. Ihnen sei gesagt: Es wird wärmer, doch in Verbindung damit drohen erneute Unwetter.
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Derzeit ist es vielerorts noch unterkühlt und vor allem im Nordwesten auch regnerisch. Der Große Preis von Deutschland am Nürburgring wird als einer der wenigen herbstlich anmutenden Renn-Termine sicher bei Einigen in Erinnerung bleiben. Doch von Südwesten her nähert sich warme Luft. Entlang des Oberrheins, wie z.B. in Karlsruhe, werden schon heute leicht sommerliche Höchstwerte von 25°C erwartet. Und die Wärme breitet sich rasch aus: am Montag erwarten uns bereits 24 bis 28°C, im Norddeutschen Tiefland und direkt an Nord- und Ostsee ist es mit 20 bis 23°C noch nicht ganz so warm. Bis zum Dienstag erreicht der Sommer auch die Strandurlauber und belohnt das Durchhalten mit dort verbreitet etwa 10 Sonnenstunden.
In einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz bis nach Bayern und Sachsen können sich dann in der teils recht feuchten und dadurch wieder als drückend empfundenen Luft schon wieder Schauer und Gewitter entwickeln, die mancherorts erneut unwetterartigen Charakter annehmen können. Bis zum Mittwoch breiten diese sich weiter nach Osten und Süden aus, am freundlichsten mit viel Sonnenschein wird es dann zwischen Niederrhein und Nordsee. Am Donnerstag wird es aller Voraussicht nach in weiten Teilen des Bundesgebiets bei Temperaturen von 23 bis 30°C heiter. Auch bei uns in Berlin, wo es laut Ensemble-Prognose (Abb. 1) trocken bleibt, können die Schüler den Beginn der Sommerferien bei Höchstwerten um 27°C im Freien genießen. In der Südhälfte bilden sich im Tagesverlauf dunklere Quellwolken, vor allem zum Alpenrand hin auch Gewitter.
Der Freitag, der zunächst noch sehr warm und mit viel Sonnenschein startet, bietet Unwetterpotential. Auch wenn es die Wettermodelle im genauen zeitlichen Ablauf etwas unterschiedlich sehen, so deutet sich ein erneuter Wechsel der Luftmassen hin zu nur noch mäßig warmer Meeresluft an. Ob sich der Übergang mit kräftigen Gewittern, starkem Platzregen, Hagel und Sturmböen vollzieht, erfahren Sie bei uns. Dabei sollten Sie vor allem die Unwetterwarnungen im Blick haben.
Von: Andreas Blei
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