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(1) Wenn Wellen eines Hurrikans auf Land treffen, rauschen diese oft mit riesigen Fontänen an Land (Quelle: www.paphotos.com)
(2) Zugbahn von Gordon von seiner Entstehung bis zum Montagabend (Quelle:www.wetter24.de)
(3) Satellitenbild vom 19.08.2012 09 Uhr, schön zu erkennen der Wirbel in der unteren linken Bildecke (Quelle:www.wetter24.de)
(4) Satellitenbild vom 19.08.2012 21 Uhr
(5) Satellitenbild vom 20.08.2012 06 Uhr
(6) Satellitenbild vom 20.08.2012 15 Uhr
(7) Messwerttabelle an der Station Sao Miguel
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Hurrikan Gordon21.08.2012 08:00
Wie wir bereits in unseren Wetternews am Sonntag beschrieben haben zeigt sich derzeit ein Hurrikan „Gordon“ südöstlich der Azoren mit einer recht ungewöhnlichen Zugbahn.
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Nachdem er etwa auf der Höhe des nördlichen Wendekreises bei etwa 55° West und 30° Nord als tropische Depression entstand und sich rasch zu einem Tropensturm verstärkte, bewegte er sich zunächst nach Nordwesten und Norden. Erstaunlicherweise änderte er seinen Kurs und machte sich auf den Weg in Richtung Azoren (s. Abbildung 2).
Dabei verstärkte er sich bei guten Bedingungen weiter, z.B. lagen die Wassertemperaturen mit Werten um 27°C genau in dem Bereich, den ein tropischer Sturm für seine weitere Entwicklung benötigt. Am späten Samstagabend erreichte Gordon dann den Status eines Hurrikans der Stufe 2 mit mittleren Windgeschwindigkeiten von etwa 85 Knoten oder 160 km/h. Dazu setzte er seinen Weg in Richtung Azoren fort.
Am Sonntag schwächte er sich aufgrund fehlender Voraussetzungen leicht ab, hatte aber dennoch große Mengen Regen in Form von Schauern und Gewittern im Gepäck. Am Montagnachmittag zog er dann etwa 100 km südöstlich der Azoren vorbei. Dies ist anschaulich auf den Satellitenbildern in den Abbildungen 3, 4, 5 und 6 zu erkennen.
Auswirkungen
Er brachte besonders den beiden dort liegenden größten Inseln der Azorengruppe Sao Miguel und der etwa 80 km südöstlich davon liegenden Insel Santa Maria Regenmengen mit bis zu 100 Litern pro Quadratmeter. Die Abbildung 7 zeigt die Messwerttabelle der Hauptinsel Sao Miguel. An der Station wurden am Sonntag Regenmengen von knapp 50 Litern gemessen. Am Montag frischte dann der Wind deutlich auf und erreichte Sturmstärke. Von den Behörden wurden auf der Insel Santa Maria Warnungen vor extremem Regen, Sturm, Überschwemmungen und Erdrutschen ausgegeben.Ausblick
Von: Dennis Brüning
In den nächsten paar Tagen wird erwartet, dass „Gordon“ sich auf seinem Weg zum Europäischen Festland weiter abschwächt und auflöst, somit Portugal nicht erreicht.
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