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(1) Ein Flugzeug landet bei Nebel. (Bildquelle: www.paphotos.com)
(2) Druckverteilung über Mitteleuropa in etwa 5,5 km Höhe. Im Bereich eines Hochdruckgebietes kann Luft absinken und sich schließlich erwärmen. (www.meteopower.com)
(3) Stüve-Diagramm vom Radiosondenaufstieg am 22.10.2012, 14 Uhr MESZ. Die gelbe Linie zeigt den Temperaurverlauf, auffällig ist der Anstieg in den höheren Luftschichten (Inversion).
(4) Satellitenbild vom 22.10.2012. Schön zu erkennen die Nebel- und Hochnebelfelder in der Osthälfte. Die Berge liegen teilweise über der Nebeldecke. Im Westen sind dagegen kaum Wolken. Ein ähnliches Bild ist auch heute zu erwarten.
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Wetterzweiteilung23.10.2012 07:36
Während einige Teile Bayerns schon seit Tagen unter einer dichten Hochnebeldecke liegen, haben sich nun auch in der Nordosthälfte Nebel- und Hochnebelfelder breit gemacht. Im Westen und in den Bergen herrscht dagegen meist sonniges Wetter mit teilweise noch recht angenehmen Temperaturen.
Unter Hochdruckeinfluss Nebel und Hochnebel
Während in den Sommermonaten ein Hoch in der Regel für schönes Wetter steht, sieht es in den Herbst- und Wintermonaten häufig anders aus. In dem Fall kann sich häufig eine sogenannte Inversion bilden, wobei die bodennahe Luft kälter ist als die Luft in höheren Schichten der Atmosphäre. Da die schwere kalte Luft nicht aufsteigen kann, findet kein vertikaler Luftmassenaustausch mit der wärmeren Luft in der Höhe statt. Dies hat zur Folge, dass sich eine stabile Schichtung einstellt und sich Dunst- und Nebelfelder in den bodennahen Schichten anreichern. Oberhalb der Inversionsschicht ist die Fernsicht erhöht, daher herrscht auf den Bergen derzeit schönstes Wetter mit strahlend blauem Himmel.
Die Inversion wird im Osten Deutschlands dadurch verstärkt, da im Bereich eines Hochdruckgebietes Luft absinkt und sich dadurch erwärmt (vgl. Abbildung 2). In der Abbildung 3 wird in diesem Zusammenhang der vertikale Temperaturverlauf über München dargestellt, wie er mittels eines Radiosondenauftieges ermittelt wurde. Während die Temperatur bis in eine Höhe von 950 m über NN auf etwa 5°C gesunken ist, stieg sie nachfolgend wieder an. In einer Höhe von 1400 m herrschte eine Temperatur von 16,4°C. Die Obergrenze befindet sich also im 850-hPa-Niveau. Es ist also nicht verwunderlich, warum die Berge im Moment deutlich milder sind als die Niederungen.
Im Westen sonnig
Der Westen Deutschlands ist dagegen wetterbegünstigt und hier locken noch teilweise warme Temperaturen mit Werten um 20°C ins Freie.Die Grenze zwischen goldenem Oktoberwetter und neblig-trübem Novemberwetter verläuft teilweise sehr scharf, was aus dem Satellitenbild in der Abbildung 4 deutlich wird. Teilweise liegen zwischen purem Sonnenschein und grauem Himmel nur ein paar Kilometer.Von: Dennis Dalter-
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