Monsun in Indien

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  • Monsun in Indien
    05.08.2007 04:18

    Hochwasser in Südostasien

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    Sommerzeit heißt in Indien und Bangladesh auch Regenzeit. Denn von Juni bis September hat diese Region mit dem Monsun zu kämpfen (Satellitenbild: Abbildung 1). Alljährliche Überschwemmungen sind dann an der Tagesordnung, die in manchen Jahren schwächer, in anderen Jahren jedoch auch stärker ausfallen, so wie in diesem. Besonders betroffen ist zur Zeit der Norden Bangladesh’s. Auf der Regenkarte der letzten sieben Tage für Indien (Abbildung 2) erkennt man, dass die Abweichung des gefallenen Niederschlags im Osten und Nordosten Indiens am meisten vom Mittelwert nach oben abweicht.

    Auch in den nächsten Tagen Regen

    Auch in den nächsten 72 Stunden sind weitere, teils kräftige Niederschläge in Aussicht. Dies ist aber, wie oben beschrieben, in der Monsunzeit nichts außergewöhnliches, denn diese Periode dauert im Durchschnitt bis in den September hinein, im Süden Indiens sogar bis in den Oktober (Abbildung 3). Dabei kann es teilweise Monatsniederschläge bis zu 2800 mm geben (Abbildung 4), so wie im nordostindischen Cherrapunji im Juni. Derartig viel fällt in Deutschland im Durchschnitt in vier Jahren.

    Mehr Infos und Karten zum Monsun beim Indischen Wetterdienst.

    Von: Karsten Kürbis