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Staub über dem Atlantik29.03.2009 04:19
Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison haben in einer neue Studie die Gründe für die Erwärmung des Atlantischen Ozeans untersucht. Die Wassertemperaturen der tropischen Regionen sind seit 1980 im Mittel um etwa 0,75 Grad angestiegen. Dies klingt zwar wenig, hat aber eine große Bedeutung für die Entstehung von Hurrikanen.
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In der Studie wurden Satellitendaten von Staubpartikeln mit Klimamodellen kombiniert. Daraus wurde der Einfluss von nordafrikanischen Staubstürmen und tropischen Vulkanausbrüchen, wie zum Beispiel dem Pinatubo in den Philippinen im Jahre 1991 abgeschätzt.
Die Forscher waren überrascht: Etwa 70 Prozent der Erwärmung lassen sich auf das zurückgehende Auftreten von Staubstürmen und Vulkanausbrüchen zurückführen. Allein die afrikanischen Staubstürme haben einen Anteil von 25 Prozent. Damit bleiben gerade einmal 30 Prozent für andere Gründe, zum Beispiel die Globale Erwärmung.
Vor einiger Zeit hatten die Forscher bereits gezeigt, dass afrikanische Staubstürme die Entstehung von Hurrikans auf dem Nordatlantik behindern können, da diese einen Kühleffekt auf die Wasseroberfläche haben.
(Bild (1) von alohateam, Bestimmte Rechte vorbehalten.)
Von: Marco Radke-Fretz
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