Unwetter in Südwesteuropa

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    Die 24-stündige Regenmenge auf den Kanarischen Inseln vom Mittwoch. Deutlich fallen die 77 Liter pro Quadratmeter von La Palma auf.

    Am gleichen Tag gab es auch auf der Iberischen Halbinsel sowie im Nordwesten Afrikas heftigen Regen. Dabei fallen besonders die 119 Liter von Chefchaouen (Marokko) auf.

    Auch am Donnerstag gab es noch kräftigen Regen (in Chefchaouen nochmals 91 Liter). Der vieljährige Durchschnittswert im Dezember beträgt dort rund 130 Liter.

    Bei uns in Mitteleuropa scheint es um den Jahreswechsel herum zu einem neuen Kälteeinbruch zu kommen. Wie stark er wird, bleibt aber zunächst noch abzuwarten. Die gelbe Line ist der wahrscheinliche zu erwartende Temperaturverlauf, die gestrichelte Linie der vieljährige Durchschnittswert. Der farbige Bereich unterstreicht die Bandbreite der möglichen Wetterlagen, die meisten sind jedoch kälter als üblich.

  • Unwetter in Südwesteuropa
    25.12.2009 07:44

    Unwetter im Südwesten Europas, teilweise gab es mehr als die vierfache Regenmenge des Dezembers
    In den letzten Tagen sorgte tiefer Luftdruck über dem südwestlichen Europa sowie auf den Kanarischen Inseln und dem angrenzenden Afrika für teilweise unwetterartige Regenfälle.

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    Massive Überschwemmungen auf den Kanarischen Inseln
    So fiel auf der Insel La Palma von Montag bis Mittwoch dieser Woche insgesamt 130 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Wert, der in diesen subtropischen Regionen nur selten vorkommt. Normalerweise sind auf La Palma im Monat Dezember lediglich 28 Liter zu erwarten.

     
    Auf der Iberischen Halbinsel gab es mehr als 200 Liter Regen in kurzer Zeit
    In Gibraltar, ganz in Süden der Iberischen Halbinsel gelegen, prasselten von Montag bis Donnerstag, also innerhalb von 96 Stunden gar 215 Liter vom Himmel herunter, dort sind im gesamten Monat Dezember 146 Liter üblich. Mittlerweile hat sich Wetterberuhigung eingestellt. 

    Neuer Kälteeinbruch zum Jahreswechsel in Mitteleuropa wahrscheinlich
    In Mitteleuropa scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass zum Jahreswechsel ein neuer Kälterückfall zu erwarten ist (wetter24). Wie stark der dann zu erwartende Frost ist, bleibt allerdings noch abzuwarten. 

    Weiterhin Frohes Fest an alle Leser!

    Von: Jörg Riemann