Hurrikan BILL wird schwächer

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    Der Blick von einem Satelliten auf BILL vor Neufundland zeigt die Abschwächung, die mittlerweile eingetreten ist. Sein charakteristisches Auge (ein sonniges und windschwaches Gebiet im Zentrum eines jeden Wirbelsturms) ist kaum noch zu erkennen. Trotzdem sieht BILL sehr beeindruckend aus.

    Der voraussichtliche Weg von Bill in den kommenden Tagen. Die Zugbahn ist in Richtung Nordwesteuropa gerichtet, doch wird BILL dabei immer schwächer und verwandelt sich in ein normales, außertropisches Tief um.

    Ein weiterer Wirbelsturm, im Bereich des Pazifiks Taifun genannt, ist in Asien unterwegs. Vamco (Wirbelsturmkategorie 3) bedroht trotz Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h aber voraussichtlich kein bewohntes Gebiet, bleibt für die Schifffahrt jedoch eine große Gefahr. In den nächsten Tagen wird Vamco schwächer.

  • Hurrikan BILL wird schwächer
    24.08.2009 06:22

    Hurrikan BILL liegt vor Neufundland und hat in seinem Bereich immer noch beeindruckende Wettererscheinungen
    Nachdem Hurrikan BILL vor fast 2 Wochen im Seegebiet der Kapverdischen Inseln entstand, hat er einen weiten Weg auf dem Atlantik zurückgelegt. Vor rund einer Woche zog BILL östlich der Nördlichen Antillen vorbei und liegt nun in unmittelbarer Nähe von Neufundland (wetter24). Dabei hat er zwar mittlerweile an Kraft eingebüßt, besitzt aber immer noch beeindruckende Wettererscheinungen: So liegen die Spitzen-Windgeschwindigkeiten in seinem Bereich zwischen 120 und 140 km/h, so dass er weiterhin in der Kategorie 1 eingestuft wird. Das ist insofern bemerkenswert, liegen doch die Wassertemperaturen vor Neufundland unter 27 Grad, der kritischen Grenze, die ein Wirbelsturm zum Überleben braucht.

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    Weiterhin unwetterartiger Regen und hoher Wellengang
    Auf Neufundland sind während des gut eintägigen Vorbeizuges insgesamt 110 bis 130 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten. Gleichzeitig ist der Wellengang sehr hoch. Selbst an der kanadischen Ostküste muss noch mit hohen Wellen gerechnet werden, die zuvor auch an der US-amerikanischen Küste beobachtet wurden.

    Bis Dienstag erfolgt Umwandlung zu einem normalen, außertropischen Tiefdruckgebiet
    Bis Dienstag verwandelt sich BILL aber nun rasch in ein außertropisches, normales Tiefdruckgebiet um, das anschließend in Richtung Nordwesteuropa zieht. Zur Wochenmitte erreicht BILL dann Irland und Schottland (wetter24), was sich dort zumindest an den großen Regenmengen bemerkbar machen wird.  

    Von: Jörg Riemann