Erster Wintergruß

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    (1) Frontenkarte: Vorhersage für heute, 21.11.08, 13 Uhr: das Tief Irmela ist entstanden

    (2) Wettermeldungen von 7 Uhr MEZ und Radarbild: Auch hier ist die Kaltfront-Welle zu erkennen

    (3) Im Wasserdampf-Bild vom Satelliten erkennt man am dunklen Bereich trockene Luft im Bereich der Luftmassengrenze, hier herrschen zurzeit die höchsten Windgeschwindigkeiten

  • Erster Wintergruß
    21.11.2008 08:17

    Der seit Tagen erwartete Wintereinbruch vollzieht sich nun auch sichtbar in Deutschland. Am Morgen gab es im Bereich um die Nordsee erste kräftige Schneefälle, aber auch im Harz wird die Verkehrssituation problematisch.

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    Die ersten Schneefälle am Morgen vollzogen sich dabei an einer so genannten "Kaltfrontwelle". Im Bereich der scharfen Luftmassengrenze hin zu arktischer Kaltluft entsteht dabei das neue Tief "Irmela", das weiter südostwärts über uns hinwegzieht. Auf seiner kalten Seite macht es den Weg frei für die hochreichend kalte Luft arktischen Ursprungs, die den winterlichen Wetterabschnitt bei uns einläutet.

    Cuxhaven zuerst im Schnee
    Im Flachland bekam zuerst die unmittelbare Nordsee-Küstenregion etwas von dem Winter zu spüren. Bemerkenswert ist hier die Wettermeldung von 7 Uhr MEZ von der Station Cuxhaven: zwischen 6 und 7 Uhr fielen hier 9,3 mm Niederschlag als Schnee. Natürlich wurde hier der Boden und auch die Straßen in kürzester Zeit weiß. Auch in Hamburg schneite es bereits am Morgen.

    In höheren Lagen wurde es für den Straßenverkehr zunächst für den Oberharz gefährlich: durch mehrere Zentimeter Neuschnee und stürmische Böen wird im Radio SAW Verkehrsservice LKW-Fahrern bereits geraten, ohne Winterausrüstung dort nicht zu fahren.

    Wo schneit es am kräftigsten?
    Der kräftigste Schneefall wird also zunächst nördlich des entstehenden Tiefs zu erwarten sein. Auf seinem weiteren Weg muss man sich also insbesondere in einem breiten Streifen um die Elbe auf schwierige Verkehrsbedingungen einstellen. Erst abends wird der Regen dann auch im Süddeutschen Flachland in Schnee übergehen. Besonders dann muss man auch in den südlichen Gebirgen aufpassen, da hier Sturmböen zusätzlich für Schneeverwehungen sorgen.

    Von: Frank Abel