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Temperaturschwankungen19.11.2008 05:01
Das Westwindband auf der Nordhemisphäre, welches warme Luftmassen im Süden von kalten im Norden trennt, bildet häufig ausgeprägte Wellen aus. Dabei strömt dann kalte Polarluft im Bereich der Wellentäler nach Süden, während es im Bereich der Wellenrücken zu Warmlufttransport gen Norden kommt.
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Zum Ende dieser Woche verstärkt sich dabei eine Welle, die aus 4 Tälern und 4 Rücken besteht, sie wird in der Meteorologie daher "Welle 4" genannt. Ausgeprägte Wellentäler (auch Tröge genannt) liegen dabei über dem östlichen Nordamerika, Europa, Ostasien und Alaska. Wellenrücken (häufig Keile genannt) bestimmen dazwischen den Nordatlantik, Westsibirien, den nördlichen Pazifik und das westliche Nordamerika.
Es kommt in den genannten Regionen zu entsprechenden Temperaturabweichungen am kommenden Wochenende. Während es beispielsweise in den nordöstlichen Bundesstaaten der USA(New York) sowie in Europa(Madrid) deutlich zu kalt wird, werden sowohl im Westen Nordamerikas, als auch in weiten Teilen von Sibirien sehr milde Temperaturwerte erwartet. In weiten Teilen Europas sind winterliche Temperaturen in Aussicht (Abb. links unten).
Von: Christoph Gatzen
In den kommenden Tagen soll sich an der generellen Situation nur wenig ändern, so dass es in den genannten Regionen auch weiterhin zu warm beziehungsweise zu kalt bleiben dürfte.
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