Sommer ohne Ende

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    (1) Die Isohypsen für kommenden Samstag lassen das Omega gut erkennen

    (2) ...aber auch die Karte der Temperaturverteilung. Deutschland im Sommer

    (3) an der Südseite des Hochs weht leicht böiger Ostwind

    Dagegen sieht es in Spanien oft so aus wie auf diesem Bild (Barcelona, 2001)

  • Sommer ohne Ende
    23.04.2007 07:32

    Sommer im Frühling, und spätestens ab Mittwoch ist kein Ende des sich nun erneut aufbauenden, warmen Witterungsabschnitts in Sicht.

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    Grund dafür ist eine so genannte Omega-Wetterlage. Sie ist nach dem griechischen Buchstaben benannt und charakterisiert eine bestimmte Luftdruckverteilung: in diesem Fall wird ein Hoch über dem nördlichen Mitteleuropa im Westen und Osten von zwei Höhentiefs flankiert, hier ist die Luft in der Höhe also deutlich kühler. Gut zu sehen ist der Buchstabe Omega an den Isohypsen in Abbildung 1 - dies sind die Linien gleicher geopotenzieller Höhe, etwa im Bereich 5,5 und 5,8 km.
    Aber auch die Temperaturverteilung (Abbildung 2) zeigt diese charakteristische Form. Weniger gut zu erkennen ist eine Omegalage an den Bodendruckkarten (Abbildung 3). Man sieht hier aber, dass das Hoch kommenden Samstag relativ weit nördlich liegt. Daher bekommen die meisten Regionen trockenen und meist schwachen, aber tagsüber leicht böigen östlichen Wind.

    Dies bedeutet für die Regionen in der Mitte des Omega, also auch in Deutschland,  meist sonnenscheinreiches und warmes Wetter, während es im Bereich der höhenkalten Luft "beständig unbeständig" ist: viele Wolken bringen immer wieder Regen.

    Wenn Sie also in naher Zukunft Ihren Urlaub antreten möchten, dann werden Sie als Tipp von uns wohl kaum Griechenland oder Spanien hören.

    Von: Frank Abel