Erneut Unwetter

11.07.2017 erstellt von Friedrich Föst

Am gestrigen Dienstag gab es in einigen Regionen Deutschlands erneut Unwetter. Besonders betroffen war diesmal der Leipziger Raum

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Überflutungen in Leipzig

Wieder einmal gab es viel Arbeit für die Feuerwehren. Neue Unwetter zogen am gestrigen Montag über Deutschland hinweg. Besonders betroffen war Leipzig. Hier zogen gleich zwei Unwetter über die Region hinweg. Das erste kam bereits am Vormittag und setzte Teile des Stadt unter Wasser. Doch damit nicht genug: Gestern Abend folgte ein zweites und brachte nochmals viel Regen inklusive neuer Überflutungen. An der Wetterstation in Leipzig-Connewitz wurden 64.7 l/m² gemessen, am Leipziger Flughafen waren es 36.8  l/m². Die Radarsummenkarte geht sogar punktuell von 80 bis 100 l/m²aus. Die Folgen sind absehbar: Autos standen im Wasser; Straßen, Unterführungen und Gärten waren überflutet. 

Vielerorts enorme Wassermassen und Sturmböen

Auch andernorts gab es kräftige Gewitter und Regengüsse: Im Schwarzwald wurden an der Wetterstation Freiamt-Glasig 56.9 l/m² registriert, im bayerischen Waldkirchen waren es 49.7 l/m².  Es gab aber kaum ein Bundesland, das gestern nur wenig Niederschlag bekommen hat. Fast überall gab es punktuell kräftige Gewitter mit Starkregen: Ob in Bevern in Niedersachsen mit 41.1 l/m², Olsdorf in Rheinland-Pfalz mit 35.5 l/m² oder im mecklenburgischen Boizenburg mit 32.8 l/m² - die Liste betroffener Orte ist lang.  Auch schwere Sturmböen waren wieder Begleiter der Gewitter: In Freiburg-Munzingen wurden 96.3 km/h gemessen, in Gütersloh waren es 83 km/h. 

Am Mittwoch regional viel Regen

Auch heute sind örtlich noch kräftigere Regengüsse und Gewitter zu erwarten, langsam entspannt sich die Lage aber. Dafür droht am Mittwoch neues Ungemach: Ein Randtief zieht mit kräftigem Regen über den Norden und der Mitte Deutschlands hinweg. Dabei sind Mengen von 20 bis 40 l/m², örtlich auch noch darüber, möglich. Dieser Regen fällt zwar nicht binnen kürzester Zeit, sondern über mehrere Stunden, trotzdem kann er vor allem dort, wo es in den letzten Tagen stark geregnet hat und die Böden gesättigt sind, für neue Überflutungsgefahr sorgen. Am Donnerstag kommt ein Zwischenhoch und es gibt vor allem für die Feuerwehren hinsichtlich Unwetter Zeit zum Durchschnaufen.

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