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    Da piept's wohl

     
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    (1) Viele Vögel sind jetzt schon am trällern

    (2) Bis zu Brutzeit dauert es noch etwas

    (3) Noch müssen auch die Vögel mit Schnee leben

    (4) Solange noch Schnee liegt ist füttern erwünscht

    Da piept's wohl
    9.02.10 16:31

    Die Vögel singen wieder
    Draußen herrscht Dauerfrost, immer wieder fällt neuer Schnee und mit einem baldigen Ende des Winters ist in nächster Zeit nicht zu rechnen. Und trotzdem machen sie schon wieder Krach - unsere Singvögel: am liebsten in den frühen Morgenstunden und spätestens nach Sonnenaufgang sind sie nicht zu überhören. Die Piepmätze trotzen der Kälte und haben jetzt anscheinend beschlossen "zum Frühling zu blasen". Doch warum? Haben die kein Frostempfinden? Ist denen das Wetter so egal? Nein - sie haben es im "Gefühl".

    Es liegt an den Genen
    Vögel merken es einfach wenn der Frühling kommt, was laut Vogelexperten unterschiedliche Gründe hat. Eine große Rolle spielt natürlich das Wetter. Ein kurzer Wetterumschung, leichtes Tauwetter und erste wärmende Sonnenstrahlen reichen schon völlig aus, um den heimischen Singvögeln zu signalisieren, dass es Zeit wird, sich fortzupflanzen. Manche Vögel haben auch einen angeborenen Jahresrhythmus. Längere Tage werden gleich gesetzt mit einer bestimmten Jahreszeit und der Brut-Impuls wird aktiviert.


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    Gebalzt wird noch nicht
    Die meisten Vögel fangen noch lange nicht an zu brüten, weil noch zu viel Schnee liegt und es schlicht und ergreifend dafür noch zu kalt ist. Die Suche nach dem geeigneten Brutplatz wurde aber schon lautstark eingeläutet und spätestens wenn der Schnee weggetaut ist wird gebalzt was das Zeug hält.

    Die Verstärkung kommt
    Im März/ April kommen auch die "Winter-Exilanten" wieder - Zugvögel wie Singdrosseln, Bachstelzen und Lerchen, die jetzt noch in ihren sommerlich-warmen "Winter-Quartieren" wohnen. Andere Arten haben ihre Gewohnheiten als Zugvögel über die Jahre geändert und so zählen Amseln und Stare zu den Vertretern, die Jahr für Jahr hier überwintern.

    Kein Kälteschock?
    Der ständige Wechsel zwischen Dauerfrost und leichtem Tauwetter macht den Vögeln allerdings nichts aus. Genauso wie sich sich an das Überwintern gewöhnt haben, hat sich ihr Organismus auch auf die Temperaturschwankungen eingestellt. Wenn es nach leichtem Tauwetter wieder gefriert machen Amsel und Co. einfach eine Pause und setzen die Suche nach geeigneten Brutplätzen später fort.

    Der Mensch kann helfen
    Solange noch Schnee liegt, können wir mit Meisenringen und Vogelhäuschen unseren Teil dazu beitragen, dass den kleinen Piepmätzen das Überwintern etwas leichter gemacht wird.
    Wie lange wir Zweibeiner noch mit Schnee und Dauerfrost leben müssen, erfahren Sie in der Wettervorhersage auf wetter24.de.

    Von: Judith Mahro


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