Weltwetterübersicht

Abb. 1) EFI-Karte für die Temperatur Ende dieser Woche: Kalte Luft breitet sich über dem Osten der USA, Westeuropa und weiten Teilen Asiens aus. Zu warm bleibt es im nördlichen Kanada, im Nahen Osten sowie in Südostasien.

Abb. 2) EFI-Karte für den Niederschlag in dieser Woche: Nass wird es Südosteuropa, kräftige Regen- und Schneefälle sind auch in China zu erwarten.
Welche Weltwetterereignisse sind in der kommenden Woche zu erwarten? Abbildung 1 zeigt den Extreme Forecast Index (EFI) des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) für die Temperatur am Montag. Dieser Index deutet auf signifikante Änderung einzelner Parameter hin, also negative sowie positive Abweichungen vom Normalwert. Sehen wir uns, wie jeden Sonntag, einige Regionen genauer an.
- Westkanada
Im westlichen Kanada ist es in den vergangenen Wochen wesentlich zu mild für die Jahreszeit gewesen. Dies ist durchaus üblich in El Nino-Jahren, in denen vermehrt milde Winter beobachtet werden. Für die Region von Vancouver zeigen die EFI- Karten (Abb. 1) für diese Woche allerdings keine extrem milde Luft mehr an, so dass die Hoffnung für winterliches Wetter zumindest in den Bergregionen besteht. Starke Niederschläge werden allerdings auch nicht erwartet, so dass die Schneeverhältnisse dürftig bleiben sollten (Abb. 2).
- Asien
Weite Teile Asiens bleiben in der eisigen Hand des Winters. Auch in dieser Woche zeigen die EFI-Karten (Abb. 1) deutlich zu kaltes Wetter, das sich im Verlauf der Woche ostwärts nach Ostchina ausdehnt. Gleichzeitig strömt recht warme Luft vom südlichen Indien bis nach Japan. An der Luftmassengrenze sind in dieser Woche erhebliche Regen- und Schneefälle in Teilen Chinas zu erwarten (Abb. 2).
- Europa
Kalte Luftmassen aus Skandinavien strömen in den kommenden Tagen über Mitteleuropa nach Südwesten. Dort hat es in der vergangenen Woche schon mildes Wetter gegeben, doch nun schlägt der Winter mit Kälte und Schnee zurück. Teilweise wird es deutlich zu kalt für die zweite Februarwoche (Abb. 1). Kräftige Regenfälle sind dagegen über dem Südosten Europas zu erwarten (Abb. 2).
- USA und Mexiko
Nach dem schweren Blizzard bleibt die Ostküste der USA tief winterlich mit deutlich zu kaltem Wetter (Abb. 1). Dafür lassen die kräftigen Regenfälle in Teilen Mexikos in dieser Woche nach, wie die EFI-Karten zeigen (Abb. 2).
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